Zurück

Die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ist eine vereinfachte Gewinnermittlungsmethode. Rechtsgrundlage für diese Form der Gewinnermittlung mittels Einnahmenüberschussrechnung ist § 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes. In Anspielung auf die Rechtsgrundlage wird die Einnahmenüberschussrechnung daher auch „4/3-Rechnung“ genannt.

Steuerpflichtige können dann ihren Gewinn als Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ermitteln, soweit sie nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen und regelmäßig Abschlüsse zu machen. Das bedeutet, dass nur diejenigen Steuerpflichtigen die Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung wählen können, die nicht bilanzierungspflichtig sind.

Neben Kleingewerbetreibenden gehören zu diesen Steuerpflichtigen insbesondere die freien Berufe, wobei letztere unabhängig von der Höhe des Gewinns oder des Umsatzes nicht bilanzierungspflichtig sind und demnach die Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung wählen können.

Im Mittelpunkt der Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung steht das Zufluss- und Abflussprinzip. Hierbei werden nur diejenigen Einnahmen beziehungsweise Ausgaben berücksichtigt, die in dem entsprechenden Wirtschaftsjahr eingenommen beziehungsweise gezahlt wurden. Bestandsveränderungen bleiben im Gegensatz zu den bilanzierenden Unternehmen unberücksichtigt. Investitionen in das betriebliche Anlagevermögen werden nur in Höhe der gesetzlich zulässigen Abschreibung als Ausgabe gewinnmindernd abgezogen.

Unser Team unterstützt Sie gern bei der Erstellung Ihrer Gewinnermittlung durch Einnahmenüberschussrechnung. Dabei stehen wir Ihnen beratend zur Seite und unterstützen Sie bei der Umsetzung der gesetzlichen Formerfordernisse sowie der Ausnutzung von steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten.

  • Spezialisierte Beratung für Freiberufler
  • Beratung zur vereinfachten Gewinnermittlungsmethode
  • Möglichkeiten für Kleingewerbetreibende
  • Beratung zum Zufluss- und Abflussprinzip