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Die fristgerechte Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung sowie der Zusammenfassenden Meldung und der damit zusammenhängenden Zahlungen an die Finanzverwaltung gehört zu den gesetzlichen Pflichten im Rahmen des betrieblichen Rechnungswesens.

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung muss dem Finanzamt spätestens am 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums vorliegen. Die Frist zur Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung richtet sich nach den Umsätzen des Vorjahres.

Wenn die Umsatzsteuer-Zahllast des Vorjahres den Betrag von 1.000,00 Euro nicht übersteigt, kann die Umsatzsteuer jährlich bei der Finanzverwaltung angemeldet werden. Liegt die Umsatzsteuer-Zahllast des Vorjahres über 1.000,00 Euro, aber nicht über 7.500,00 Euro, muss die Umsatzsteuer vierteljährlich angemeldet werden. Liegt die Umsatzsteuer-Zahllast des Vorjahres über 7.500,00 Euro, muss die Umsatzsteuer monatlich angemeldet werden.

Entrichtet der Unternehmer zum Jahresbeginn eine sogenannte Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung in Höhe von einem Elftel der Umsatzsteuer-Zahllast des Vorjahres, wird die jeweilige Abgabefrist der Voranmeldungen um einen Monat verlängert.

Bei nicht fristgerechter Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung kann die Finanzverwaltung einen Verspätungszuschlag festsetzen. Falls sich aus der Umsatzsteuer-Voranmeldung eine Zahllast ergibt, können zusätzlich Säumniszuschläge entstehen.

Als Abgabetermine der Zusammenfassenden Meldung sind die Zeiträume Monat, Quartal und Jahr zu beachten.

Die Zusammenfassende Meldung ist beim Bundeszentralamt für Steuern vorzunehmen, und zwar. vierteljährlich, wenn die Summe aus den ausgeführten Innergemeinschaftlichen Warenlieferungen und Innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäften insgesamt die Bemessungsgrundlage von 50.000,00 Euro (seit 01.01.2012) im laufenden Quartal und in den vier vorangegangenen Quartalen nicht überschreitet. Der Unternehmer kann sich auch für die monatliche Abgabe entscheiden. Dies ist dem Bundeszentralamt für Steuern umgehend mitzuteilen.

Die Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung ist bis zum 25. Tag nach Ablauf des jeweiligen Quartals beziehungsweise Kalendermonats, in dem Umsätze getätigt wurden, vorzunehmen.

Unser Team unterstützt Sie bei der Einhaltung der Anmeldungsfristen sowie bei der Übermittlung der jeweiligen Voranmeldungen. Wir übernehmen für Sie auch sämtliche oben genannte Übermittlungen im Rahmen der Erstellung Ihrer laufenden Buchführung.

  • Erstellung und fristgerechte Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Erstellung und fristgerechte Abgabe der Zusammenfassenden Meldung
  • Beratung zu den Abgabefristen
  • Hinweise zur Zahlungsfälligkeit